Geflügel Hack

Geflügel HackBiopolar Geflügel Hack

Sie suchen nach Alternativen zu Rind, Schwein und Lamm?
Sie wollen auf Hackfleisch dennoch nicht verzichten? – Dann lassen Sie sich von unserem delikaten Geflügel-Hackfleisch überraschen. Für alle passionierten Geflügelfans!

 

 

 

Das Ganze verstehenProduktinfos

Bio Geflügel von Biofino

Für unsere Naturland-zertifizierten Geflügel-Produkte arbeiten wir mit dem Unternehmen Biofino aus Emstek im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen zusammen.
Die Biofino GmbH ist Deutschlands bedeutendster und zudem reiner Bio-Geflügelproduzent, welcher sich auf Herstellung von Produkten aus Pute und Huhn spezialisiert hat. Die Tiere werden hierfür überwiegend von kleineren Familienbetrieben aufgezogen, einige Ställe werden direkt von Biofino betreut.
Unser Geflügel-Hackfleisch besteht zu circa  70 % aus Putenkeulenfleisch und 30 % aus Hähnchenkeulenfleisch.
Für die Putenmast wird seit Anfang 2014 neben der schnell wachsenden Rasse B.U.T. 6 erfolgreich mit einer alternativen Rasse gearbeitet. Diese  wächst langsamer und baut weniger Masse. In der Hähnchenmast hält Biofino zahlreiche Prozess-Schritte selbst in der Hand: neben eigenen ökologisch gehaltenen Elterntieren kommt eine eigene Bio-Brüterei zum Einsatz. So versorgt sich Biofino und seine Mäster mit eigenen Bio-Küken.

Häufig gestellte Fragen zum Masthuhn:

Warum legt ein Masthuhn kein Ei?
Das weibliche Masthuhn wird vor der Geschlechtsreife bereits geschlachtet, daher legt es keine Eier.

Wie alt werden die Tiere?
Nach 55 bis 65 Tagen wird das Bio-Masthuhn geschlachtet.

Wo schlüpft das Küken?
Das Küken schlüpft zusammen mit vielen anderen Küken in einem klimatisierten Raum einer Brüterei.

Was passiert mit kranken Tieren?
Schwache oder kranke Tiere werden von der Gruppe abgesondert und in einem abgegrenzten Bereich im Stall aufgepeppelt.

Häufig gestellte Fragen zur Pute:
Was ist das Besondere der Öko-Pute?
Normalerweise wird sowohl in der konventionellen als auch in der ökologischen Mast die Putenrasse B.U.T. 6 eingesetzt. Diese wurde auf eine sehr schnelle Gewichtszunahme gezüchtet. Durch die länger vorgeschriebene Mastdauer im Bio-Bereich werden die Männchen hier zu schwer. Deswegen werden zurzeit Öko-Puten gezüchtet, die langsamer wachsen und auch robuster sind. Die Umstellung auf alternative Rassen dauert einige Jahre, ist aber bereits weit voran geschritten.

Warum legt eine Mastpute kein Ei?
Da eine Pute vor der Geschlechtsreife geschlachtet wird, legt sie keine Eier.

Wie viele Puten sterben während der Aufzucht?
Während der Aufzucht sterben bis zu 10 % der Tiere. Puten sind sehr empfindlich, haben hohe Anforderungen an Nährstoffe (im Futter) und Stallklima. Verluste während der Aufzucht sind normal. Bei der Zuchtoptimierung der Öko-Pute ist ein Ziel, die Robustheit der Tiere zu steigern und so die Verlustrate zu senken.

Wir haben die Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt im Laden betrachtet:
KettePute

Hier befinden sich die deutschen Ställe für die Puten und Masthühner von Biofino (zum geringen Anteil werden auch Tiere in Österreich aufgezogen):
KarteHaenchen

Umwelt

Licht:

  • EG-Bio- und Naturland- zertifiziert (d.h. unter anderem: Futtermittel müssen zu 95 % aus Öko-Anbau stammen –  Produktion ohne mineralische Kunstdünger und chemisch-synthetische Pestizide, kurze Wege bis zur Schlachtung)
  • Biofino verarbeitet ausschließlich EG-Bio- und Naturland-zertifiziertes Bio-Geflügel und unterstützt somit die ökologische Erzeugung.
  • Einsatz von Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung, Fotovoltaik-Anlagen, Ökostrom,  FSC-zertifiziertes Papier und Kartons sowie Energiemanagement bei der Verarbeitung.
  • Die Masthuhn-Küken für die Norddeutschen Ställe stammen aus den Biofino-eigenen, ökologisch gehaltenen Elterntierherden und werden in der reinen Bio-Brüterei ausgebrütet (Bayern und Österreich: Zukauf der Küken).
  • Aufzucht und Schlachtung innerhalb Deutschland bzw. Österreich, Verarbeitung ausschließlich direkt bei Biofino in Emstek.

Schatten:

  • In der Mast (sowohl bei der Pute als auch dem Masthuhn) wird bis zu 5 % konventionelles Futter eingesetzt.
  • Die Eier für die Puten-Küken der alternativen Rasse (lesen Sie mehr zum Projekt „alternative Rasse“ im Download-Bereich) stammen aus einem europäischen Nachbarland und müssen daher weiter transportiert werden.
  • Die Elterntiere der Puten-Küken werden konventionell gehalten, d.h. sie erhalten z.B. ausschließlich konventionell erzeugtes Futter.

PuteUmwelt

Tierwohl

Licht:

  • EG-Bio- und Naturland-zertifiziert (d.h. unter anderem: maximale Besatzdichte von 21 kg pro qm bei den Puten ( das sind ca. 2 Hennen pro qm) und 10 Masthühner pro qm, zusätzlicher Grünauslauf mit 10 qm pro Pute und 4 qm pro Masthuhn, Tageslicht im Stall, Scharrraum und Sitzstangen oder Strohballen, Futtermittel aus mindestens 95 % Öko-Anbau und allgemein keine Gentechnik erlaubt, alternative Behandlungsmethoden im Falle von Krankheit bevorzugt, wenn Einsatz von Medikamenten unumgänglich: längere Wartezeit, definierte kurze Transportzeit zur Schlachtung)
  • Im Rahmen des Projektes „alternative Rasse“ können auch die männlichen Puten aufgezogen werden, da diese Rasse langsamer wächst im Vergleich zur B.U.T. 6.
  • Der Anteil der alternativen Rasse macht (Stand Dez. 2014) 25 % aus und soll 2015 auf 40 bis 50 % gesteigert werden. (Lesen Sie mehr zum Projekt „alternative Rasse“ im Download-Bereich.
  • >Für die Masthühner besitzt Biofino eigene, ökologisch gehaltene Elterntierherden und eine eigene Bio-Brüterei (Belieferung der hauptsächlich norddeutschen Ställe mit Bio-Küken).
  • Anwendung des „Leitfaden Tierwohl“, der von den Verbänden Naturland, Bioland und Demeter entwickelt wurde.
  • Es findet ein aktiver Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Mästern statt.

Schatten:

  • Puten sind sehr sensible, anfällige Tiere und weisen daher eine hohe Sterblichkeitsrate von bis zu 10 % auf.
  • Bei Verwendung der Rasse B.U.T. 6 können nur die weiblichen Puten ökologisch aufgezogen werden (Lesen Sie mehr zum Hintergrund im Download-Bereich). Die männlichen Puten werden konventionell gehalten.
  • Die Elterntiere der Küken (sowohl Pute als auch Masthuhn) werden restriktiv gefüttert (obwohl die Tiere auf Gewichtszunahme gezüchtet sind, bekommen sie nur zu bestimmten Zeiten eine definierte Futtermenge und können so nicht ihrem angeborenem Fressverhalten nachgehen). Zudem haben sie aufgrund Infektionsschutzes keinen Grünauslauf.

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Soziales

Licht:

  • Die Mäster stellen überwiegend landwirtschaftliche Familienbetriebe dar.
  • Es wird auf langfristige Partnerschaften zwischen Mästern und Biofino wert gelegt.
  • Sowohl in der Erzeugung als auch Verarbeitung (einschließlich Schlachtung) werden ausschließlich mit Festangestellten gearbeitet. Die Löhne liegen oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns (bereits vor dem 01.01.2015), es existiert ein gutes Arbeitsklima und langjährige Mitarbeiterschaft sowie flache Hierarchien in der Verarbeitung.
  • Biofino engagiert sich sozial für das St. Vincenz Haus (Einrichtung für Kinder mit Behinderungen oder Sozialverhaltensstörungen), die Bürgerstiftung Gemeinde Emstek und stellt Praktikanten sowie Auszubildende ein.

Schatten:

  • Die Gesellschaft hinter Biofino ist die GS Agri –  eine Genossenschaft aus 2.500,  hauptsächlich konventionell wirtschaftenden Landwirten mit angeschlossener Futtermittelherstellung und Netzwerkstruktur.
  • Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass verwertbare Schlachtreste zum Verkauf in Dritte-Welt-Länder gehen und dort dazu beitragen, regionale Marktstrukturen negativ zu beeinflussen

PuteSoziales

Transparenz

Licht:

  • Erzeuger, Schlachter und Verarbeiter zeigten sich überdurchschnittlich offen und gewährten Einblick in jegliche Bereiche.
  • Obwohl die Geflügelmast ein sensibles bis heikles Thema in der gesamten Fleischbranche ist, hat Biofino die Initiative unterstützt.
  • Auf der Verpackung steht, dass Biofino das Hähnchenbrust-Filet für Biopolar hergestellt hat. Außerdem kann der Kunde direkt im Geschäft über einen QR-Code zahlreiche Hintergrundinformationen und Bewertungen im Internet nachlesen.
  • Ökofrost als Markeninhaber von Biopolar hat die Transparenz-Initiative gestartet und zeigt sich komplett offen für alle Kritiken, Zusatzinformationen und Weiterentwicklungen.

Schatten:

  • Über Transport und Lagerung wurde uns zwar Auskunft gegeben, aber nicht im überdurchschnittlichen Maße.

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Downloads Bewertung:

> Erzeuger / Verarbeiter Fragebogen Umwelt (als PDF)
> Großhandel Fragebogen Umwelt (als PDF)
> Lager Fragebogen Umwelt (als PDF)
> Fragebogen Tierwohl (als PDF)
> Erzeuger / Verarbeiter Fragebogen Soziales (als PDF)
> Lager Fragebogen Soziales (als PDF)
> Großhandel Fragebogen Soziales (als PDF)

Herkunft Deutschland Landwirtschaft
Qualität Bio, Naturland
Kontrollstelle DE-ÖKO-005
Inhalt 250 g
Verwendung Ideal für Buletten, Bolognese-Soße oder Aufläufe
Zutaten Putenfleisch*, Hähnchenfleisch* *aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
Nährwerte (100 g enthalten durchschnittlich)
Brennwert 507 kJ (121 kcal)
Eiweiß 18,0 g
Fett 5,0 g
Kohlenhydrate 0 g
Allergiehinweise Keine Allergene enthalten.
Allgemeine Hinweise Das Geflügel wird nach strengen Öko-Richtlinien auf Naturland Biohöfen aufgezogen.

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