Puten-Schnitzel

Der Klassiker, auch in Bio! Ob paniert, natur oder fein mariniert:0948_Putenschnitzel_Teaser

das Putenschnitzel lässt sich im Handumdrehen in feine Pfannengerichte verwandeln und passt herrlich leicht zu Salaten. 

 

 

 

Das Ganze verstehenProduktinfos

Bio Puten-Schnitzel 
von Biofino

Für unsere Naturland-zertifizierten Geflügel-Produkte arbeiten wir mit dem Unternehmen Biofino aus Emstek im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen zusammen. 

Die Biofino GmbH ist Deutschlands bedeutendster und zudem reiner Bio-Geflügelproduzent, welcher sich auf Herstellung von Produkten aus Pute und Huhn spezialisiert hat. Die Tiere werden hierfür überwiegend von kleineren Familienbetrieben aufgezogen, einige Ställe werden direkt von Biofino betreut. 

In der ökologischen Putenmast wurde bislang – wie häufig im konventionellen Bereich auch -der schnell wachsende Hybrid B.U.T.6 eingesetzt. Durch die längere Mast bei der ökologischen Aufzucht werden jedoch insbesondere die Männchen zu schwer, weshalb bei Biofino nur mit den Weibchen der Rasse B.U.T.6 gearbeitet wird. Um eine mehr für die ökologische Mast angepasste Rasse zu finden, wird seit Anfang 2014 in Biofino-eigenen Ställen zusätzlich mit einer alternativen Rasse erfolgreich gearbeitet.

 

Häufig gestellte Fragen zur Pute:

Was ist das Besondere der Öko-Pute?

Normalerweise wird sowohl in der konventionellen als auch in der ökologischen Mast die Putenrasse B.U.T. 6 eingesetzt. Diese wurde auf eine sehr schnelle Gewichtszunahme gezüchtet. Durch die länger vorgeschriebene Mastdauer im Bio-Bereich werden die Männchen hier zu schwer. Deswegen werden zurzeit Öko-Puten gezüchtet, die langsamer wachsen und auch robuster sind. Die Umstellung auf alternative Rassen dauert einige Jahre, ist aber bereits weit voran geschritten.

Warum legt eine Mastpute kein Ei?

Da eine Pute vor der Geschlechtsreife geschlachtet wird, legt sie keine Eier.

Wie viele Puten sterben während der Aufzucht?

Während der Aufzucht sterben bis zu 10 % der Tiere. Puten sind sehr empfindlich, haben hohe Anforderungen an Nährstoffe (im Futter) und Stallklima. Verluste während der Aufzucht sind normal. Bei der Zuchtoptimierung der Öko-Pute ist ein Ziel, die Robustheit der Tiere zu steigern und so die Verlustrate zu senken.

 

Wir haben die Wertschöpfungskette bis zum fertigen Produkt im Laden betrachtet:

Kette_Pute

 

Hier befinden sich die deutschen Ställe, wo die Puten für unsere Schnitzel aufgezogen werden:

KartePuteNEU

 

Umwelt
Licht:

  • EG-Bio- und Naturland- zertifiziert (d.h. unter anderem: Futtermittel müssen zu 95 % aus Öko-Anbau stammen –  Produktion ohne mineralische Kunstdünger und chemisch-synthetische Pestizide, kurze Wege bis zur Schlachtung)
  • Biofino verarbeitet ausschließlich EG-Bio- und Naturland-zertifiziertes Bio-Geflügel und unterstützt somit die ökologische Erzeugung.
  • Einsatz von Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung, Fotovoltaik-Anlagen, Ökostrom,  FSC-zertifiziertes Papier und Kartons sowie Energiemanagement bei der Verarbeitung.
  • Aufzucht und Schlachtung innerhalb Deutschland bzw. Österreich, Verarbeitung ausschließlich direkt bei Biofino in Emstek.

Schatten:

  • In der Mast wird bis zu 5 % konventionelles Futter eingesetzt.
  • Die Eier für die Küken der alternativen Rasse (lesen Sie mehr zum Projekt „alternative Rasse“ im Download-Bereich) stammen aus einem europäischen Nachbarland und müssen daher weiter transportiert werden.
  • Die Elterntiere der Küken werden konventionell gehalten, d.h. sie erhalten z.B. ausschließlich konventionell erzeugtes Futter.

PuteUmwelt

 

Tierwohl
Licht:

  • EG-Bio- und Naturland-zertifiziert (d.h. unter anderem: maximale Besatzdichte von 21 kg pro qm – das entspricht ca. 2 Hennen, zusätzlicher Grünauslauf mit 10 qm pro Tier, Tageslicht im Stall, Scharrraum und Sitzstangen oder Strohballen, Futtermittel aus mindestens 95 % Öko-Anbau und allgemein keine Gentechnik erlaubt, alternative Behandlungsmethoden im Falle von Krankheit bevorzugt, wenn Einsatz von Medikamenten unumgänglich: längere Wartezeit, definierte kurze Transportzeit zur Schlachtung)
  • Im Rahmen des Projektes „alternative Rasse“ können auch die männlichen Puten aufgezogen werden, da diese Rasse langsamer wächst im Vergleich zur B.U.T. 6.
  • Der Anteil der alternativen Rasse macht (Stand Dez. 2014) 25 % aus und soll 2015 auf 40 bis 50 % gesteigert werden. (Lesen Sie mehr zum Projekt „alternative Rasse“ im Download-Bereich.)
  • Anwendung des „Leitfaden Tierwohl“, der von den Verbänden Naturland, Bioland und Demeter entwickelt wurde.
  • Es findet ein aktiver Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Mästern statt.

Schatten:

  • Puten sind sehr sensible, anfällige Tiere und weisen daher eine hohe Sterblichkeitsrate von bis zu 10 % auf.
  • Bei Verwendung der Rasse B.U.T. 6 können nur die weiblichen Tiere ökologisch aufgezogen werden (Lesen Sie mehr zum Hintergrund im Download-Bereich). Die männlichen Tiere werden konventionell gehalten.
  • Die Elterntiere der Küken werden restriktiv gefüttert (obwohl die Tiere auf Gewichtszunahme gezüchtet sind, bekommen sie nur zu bestimmten Zeiten eine definierte Futtermenge und können so nicht ihrem angeborenem Fressverhalten nachgehen). Zudem haben sie aufgrund Infektionsschutzes keinen Grünauslauf.

PuteTierwohl

 

Soziales
Licht:

  • Die Mäster stellen überwiegend landwirtschaftliche Familienbetriebe dar.
  • Es wird auf langfristige Partnerschaften zwischen Mästern und Biofino wert gelegt.
  • Sowohl in der Erzeugung als auch Verarbeitung (einschließlich Schlachtung) werden ausschließlich mit Festangestellten gearbeitet. Die Löhne liegen oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns (bereits vor dem 01.01.2015), es existiert ein gutes Arbeitsklima und langjährige Mitarbeiterschaft sowie flache Hierarchien in der Verarbeitung. 
  • Biofino engagiert sich sozial für das St. Vincenz Haus (Einrichtung für Kinder mit Behinderungen oder Sozialverhaltensstörungen), die Bürgerstiftung Gemeinde Emstek und stellt Praktikanten sowie Auszubildende ein.

Schatten:

  • Die Gesellschaft hinter Biofino ist die GS Agri –  eine Genossenschaft aus 2.500,  hauptsächlich konventionell wirtschaftenden Landwirten mit angeschlossener Futtermittelherstellung und Netzwerkstruktur.
  • Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass verwertbare Schlachtreste zum Verkauf in Dritte-Welt-Länder gehen und dort dazu beitragen, regionale Marktstrukturen negativ zu beeinflussen.

PuteSoziales

 

Transparenz
Licht:

  • Erzeuger, Schlachter und Verarbeiter zeigten sich überdurchschnittlich offen und gewährten Einblick in jegliche Bereiche.
  • Obwohl die Geflügelmast ein sensibles bis heikles Thema in der gesamten Fleischbranche ist, hat Biofino die Initiative unterstützt.
  • Auf der Verpackung steht, dass Biofino das Puten-Schnitzel für Biopolar hergestellt hat. Außerdem kann der Kunde direkt im Geschäft über einen QR-Code zahlreiche Hintergrundinformationen und Bewertungen im Internet nachlesen.
  • Ökofrost als Markeninhaber von Biopolar hat die Transparenz-Initiative gestartet und zeigt sich komplett offen für alle Kritiken, Zusatzinformationen und Weiterentwicklungen.

Schatten:

  • Über Transport und Lagerung wurde uns zwar Auskunft gegeben, aber nicht im überdurchschnittlichen Maße.

PuteTransparenz

 

Downloads Bewertung:
> Erzeuger / Verarbeiter Fragebogen Umwelt (als PDF)

> Großhandel Fragebogen Umwelt (als PDF)
> Lager Fragebogen Umwelt (als PDF)
> Fragebogen Tierwohl (als PDF)
> Erzeuger / Verarbeiter Fragebogen Soziales (als PDF)
> Lager Fragebogen Soziales (als PDF)
> Großhandel Fragebogen Soziales (als PDF)

 

Herkunft Deutschland Landwirtschaft
Qualität Bio, Naturland
Kontrollstelle DE-ÖKO-005
Inhalt 250 g
Zutaten Putenfleisch* *aus kontrolliert ökologischer Erzeugung
Nährwerte (100 g enthalten durchschnittlich)
Brennwert 450 KJ  kJ (107 kcal)
Eiweiß 24 g
Fett 1 g
Kohlenhydrate 0 g
Allergiehinweise Keine Allergene enthalten.
Allgemeine Hinweise Das Geflügel wird nach strengen Öko-Richtlinien auf Naturland Biohöfen aufgezogen.

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