Arbeitsgruppe Wertschöpfungskette (2014)

AG 17: Bio ist keine Bauernhof-Idylle. Wie schafft man eine transparente Wertschöpfungskette?

Bio hat sich verändert. Die Strukturen, die sich vor Jahrzehnten als Gegenstrom zur konventionellen Landwirtschaft entwickelt haben, sind größer geworden. Die steigende Nachfrage an ökologischen Produkten macht es möglich, wenn nicht sogar notwendig. Und trotzdem denken zahlreiche Menschen bei Bio ausschließlich an die heile Idylle des kleinen Bauernhofes, die es so nur noch selten gibt. Wir sagen „Licht an“ im Herstellungsprozess, denn nur wer genau hinschaut kann Missstände erkennen! Gemeinsam wollen wir erarbeiten, wo Transparenz notwendig ist und wie man sie darstellen kann – vom Erzeuger über Verarbeiter und Händler.

Im Rahmen des Festivals „Stadt Land Food“ wurde zum ersten Mal der Kongress „Wir haben es satt“ angeboten. Der Kongress diente dem Austausch unteranderem in Arbeitsgruppen. Am 03. Oktober 2014 fand unsere AG 17 in der Zeit von 14:00 – 17:00 statt.

 

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Zusammenfassend können wir folgendes sagen: Wir wünschen uns alle faire Preise, haben aber gleichzeitig persönliche Preisgrenzen im Kopf. Dabei ist es sehr schwer zu erkennen, wie viele Arbeitsschritte wirklich notwendig sind, bis ein Produkt im Biomarkt erhältlich ist.

Ilona Lange von Ökofrost und Mitgestalterin der Biopolar Transparenz-Initiative sagte: „Ich wünsche mir wieder mehr Wertschätzung für ein Lebensmittel, vielleicht kann unsere TI auch dazu einen kleinen Beitrag leisten.“
Im laufe des Tages konnten wir einige Zitate der Arbeitsgruppenteilnehmer*innen aufschnappen. Das gesamte Biopolar Team bedankt sich für die Teilnahme und die super Teamarbeit. Wir freuen uns auf den nächsten Kongress!

Impressionen des Kongresses in diesem Video zusammengefasst.

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